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Created 18.08.2005
Changed 15.11.2009

Schalldämmung

Hitzeschild für den Kat

So schön und gut der Katalysator ist, so funktioniert er doch leider erst bei richtig hohen Temperaturen (ca. 700°C). Das dies für das hintere Abschlußblech und dessen Lack auf Dauer zuviel ist, war mir durchau bewusst. Doch was tun ? Bereits nach drei Monaten Kat-Betrieb wurde der Lack an einige Stellen blass.

Bei der Firma Wirtgen in Windhagen fand ich das meiner Meinung nach ideale Material. Die Firma Wirtgen stellt eigentlich Maschine zum Abfräsen des Straßenbelages her und bei denen werden diese Matten zur Dämmung und Isolierung an ihren eigenen Maschinen eingesetzt. Diese Matten sind also auch industrietauglich.

Es besteht aus einer Aluschicht + ca. 1cm Glasfaser + selbstklebende Schicht. Diese Matten sind relativ schwer. Wenn ich mich recht erinnere, kostete der Quadratmeter ca. 70,- Euro. Also nicht direkt ein Schnäppchen.

Dieses Teil, die gewölbte Heckschürze, gilt es von innen zu verkleiden. Ohne Demontage des Schalldämpfers inkl. Kat dürfte das nur sehr schwer möglich sein.
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Zuerst habe ich die Innenseite der Heckschürze anständig gereinigt. Den letzten Gang habe ich mit Verdünnung gemacht, damit die Oberfläche richtig fettfrei ist und der "Selbstkleber" auch hält.
Mit einer etwas dickeren Pappe fertigte ich eine Schablone. D.h. Pappe grob zuschneiden, einpassen und umbiegen wo's zuviel ist, wieder zuschneiden und nochmal probieren .......
Danach konnte ich die Dämmatte anhand der Schablone zuschneiden. Am besten langt man diese Dämmatten nur mit dicken Handschuhen an. Die Stacheln der Glasfaser bleiben nämlich sonst unsichtbar in den Fingern stecken und müssen dann qausi wieder rauswachsen. Während dieser Zeit ist das nicht so angenehm.
Jetzt noch den Untergrund richtig säubern und fettfrei machen und schon gings ans reinkleben. An und für sich ein einfacher Vorgang, da die selbstklebende Seite wirklich sehr gut hält. D.h. rechts und links bis in die Spitzen hochschieben und dann von oben nach unten festdrücken.

18.8.2005: Inzwischen sind 1,5 Jahre vergangen, die Matte hält immer noch einwandfrei und der Lack hat sich nicht mehr weiter verfärbt. Die nachfolgenden Fotos sind aktuell aufgenommen.

                                       


Schalldämmung

Damit man sich auch bei 100 km/h noch ohne Megaphone verständigen kann, musste ich die Geräuschquelle im Heck irgendwie begrenzen. Also verwendete ich das gleiche Material wie oben aufgeführt und verlegte es lose auf dem gesamten hinteren Kofferaumboden. Da Glasfaser ein ganz eckliges Material ist, habe ich die Kanten alle mit Gewebeband abgeklebt. So kann man auch jetzt überall hinlangen, ohne danach stachelige Finger zu haben. Deswegen gilt es auch für diese Arbeit dicke Handschuhe anzuziehen, am besten auch mit langer Stulpe.

Das Ergebniss kann sich absolut "hören" lassen. Jetzt ist eine Unterhaltung auch bei Tempo 100 kein größeres Problem mehr.

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15.11.2009 Schalldämmung an der Motorwand des 1600i